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Entstehung der Funktionsabzeichen Fernmeldezug

veröffentlicht um 22.06.2016, 10:55 von Florian Göstl   [ aktualisiert 22.06.2016, 11:11 von Patrick Hans ]
Funktionsabzeichen dienen der Regelung bestimmter Funktionen innerhalb einer Organisation.

Da keine Funktionsabzeichen für Fernmeldezüge vorgesehen waren, beschäftigte sich der Förderverein bereits im Jahr 2013 mit deren Entstehung.

Als Grundlage sollte das Barettabzeichen der Fernmelder der Bundeswehr dienen - eine Eichenlaubumrandung mit einem stilisierten Blitz in der Mitte.
Bei den Funktionen orientierte man sich an den Größenordnungen der taktischen Zeichen.

3 Balken: Zug
2 Balken: Gruppe
1 Balken: Trupp

Bei den Farben entschied man sich wie folgend:

gold: Führung / Leitungsfunktionen
silber: Unterführer
orange: Personal

letzteres ist zudem die Farbe der Regie-/Katastrophenschutzeinheiten










Entwurf aus dem Jahr 2013






Nach der Fertigstellung des Entwurfes und der Vorstellung beim Ministerium des Inneren in Saarbrücken, wurde diesem zunächst nicht zugestimmt. 
Grund hierfür waren eventuell vorliegende Urheberrechtsverletzungen gegenüber der Bundeswehr. Vorgeschlagen wurde die Bitte um Freigabe durch den Bund oder eine Abänderung. Sofern keine Urheberrechtsverletzungen vorliegen, dürften die Abzeichen genutzt werden.

Nach erfolglosen Anfragen bei der Bundeswehr entschied man sich 2014 für eine Abänderung des Entwurfes.
Der Blitz wurde vom Eichenlaub getrennt, statt der Balken verwendete man nun Pentagramme.










Abänderung aus dem Jahr 2014






Nach erneuter Vorstellung, am 14.04.2014 bei der damaligen Innenministerin Bachmann, erhielt man die mündliche Genehmigung zum Tragen der Abzeichen.

Im Jahr 2016 wurden die genehmigten Abzeichen optisch an die neuen Uniformen angepasst.










Anpassung aus dem Jahr 2016

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